Macarons mit Spekulatiusganache (Rezept Nr. 100)

Macarons mit Spekulatiusganache

—– ❤ MEIN 100. REZEPT ❤ —–

Juuuhuuuu, heute stelle ich euch mein 100. Rezept vor, und dafür habe ich mir etwas ganz tolles ausgesucht: Macarons, die kleinen, empfindlichen Köstlichkeiten aus Froookreisch 😉
Letztes Jahr im September habe ich das erste Mal Macarons probiert, natürlich in Paris. Und die waren sooo lecker, dass ich selbst welche machen wollte. Ich gebe es zu, mir gelingen sie auch nicht immer, aber geschmeckt haben sie bis jetzt bei jedem Backversuch 🙂
Weihnachten liegt jetzt knapp 2 Monate zurück, und bestimmt hat jeder von euch noch ein wenig Gewürzspekulatius übrig, den könnt ihr hier super verarbeiten.
Wichtig ist, dass ihr euch für die Macarons genug Zeit nehmt. Die kleinen, leckeren Dinger können seeeehr zickig sein. Mir gelingen sie auch nicht immer, obwohl ich mich immer an das Rezept halte. Hier müsst ihr also probieren, probebacken, noch mehr probieren und versuchen. Irgendwann klappt es, und glaubt mir: Es lohnt sich, die sind echt super lecker.
Ihr müsst die Zutaten für die Schalen wirklich sehr genau abwiegen, GRAMMGENAU! Meine Eier waren immer ein paar Tage alt (also nicht ganz frisch gekauft) und jedes Mal kühlschrankkalt.

Für etwa 30 Macarons (60 Schalenhälften) braucht ihr:

– 90 g ganz fein gemahlenes Mandelmehl
– 155 g Puderzucker
– 75 g Eiweiß (das sind etwa Eiweiße von 3 Eiern)
– 20 g Zucker
– etwas Lebensmittelfarbe (Paste) in orange

Siebt zuerst das Mandelmehl und den Puderzucker durch ein Sieb. Es ist ganz wichtig, dass ihr alle gröberen Stückchen entfernt.
Wenn ihr kein Mandelmehl bekommt, dann könnt ihr gemahlene Mandeln in einem Zerkleinerer zusammen mit dem Puderzucker ganz fein mahlen.

Mixt dann das Eiweiß mit dem Mixer auf höchster Stufe.

Sobald das Eiweiß anfängt schaumig zu werden, gebt ihr den Zucker dazu und mixt das nun weiter auf höchster Stufe, bis ihr ganz, ganz steifgeschlagenen Eiweiß habt.

Gebt vorsichtig die Lebensmittelfarbpaste dazu und mixt das noch einmal durch, bis sich die Farbe gleichmäßig verteilt hat und die Masse ganz leicht orangefarben ist.

Jetzt braucht ihr wieder die Mandel-Puderzucker-Mischung.
Diese Mischung hebt ihr vorsichtig (!) unter das Eiweiß.
Macht das am besten in 3 Teilen: Gebt 1/3 der Mandel-Puderzucker-Mischung zu dem Eiweiß und rührt das wirklich ganz sachte unter das Eiweiß, das gleiche macht ihr mit dem 2/3 und dem letzten Drittel der Mischung.
Wichtig ist, dass ihr hier echt vorsichtig seid. Die ganzen Zutaten sollten sich gut miteinander vermischt haben, sonst habt ihr nachher hässliche Klümpchen in den Macaronsschalen.

Füllt das ganze nun in einen Spritzbeutel mit großer runder Lochtülle und spritzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech kleine Kreise.
Meine Kreise haben einen Durchmesser von ungefähr 2,5 cm gehabt. Und ich habe zwischen den einzelnen Kreisen etwa 2 cm Platz gelassen.
So solltet ihr ungefähr 60 Schalen rausbekommen, es können auch mal mehr oder weniger sein, je nach Größe eurer Kreise.

Klopft dann von unten vorsichtig auf das Backblech, so kann die überschüssige Luft entweichen, die eventuell noch in den Macaronschalen ist.

Lasst die Schalen dann für etwa 25 Minuten ruhen, damit sich eine dünne Haut auf ihnen bilden kann. Diese Haut verhindert, dass die Oberfläche der Macarons beim Backen reißt. Zu dick darf die Haut aber auch nicht sein, sonst gehen die Macarons nicht hoch und ihr kriegt nicht diese kleinen Füßchen am Rand.

In der Zeit könnt ihr ja den Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Und ihr könnt die Spekulatiusganache vorbereiten, das Rezept ist ein paar Zeilen weiter unten.

Die Macarons kommen für 13 bis 14 Minuten in den Backofen. Achtet aber darauf, dass sie nicht zu dunkel werden.

Lasst die Schalen dann vollständig auskühlen. Das macht ihr am besten auf einem Kuchengitter.

Nun könnt ihr die Spekulatiusganache vorbereiten. Dafür braucht ihr:

– 50 ml Schlagsahne
– 100 g weiße Schokolade, in kleine Stücke gebrochen
– 3 Stück zerkrümelte Gewürzspekulatius

Erhitzt zuerst die Schlagsahne in einem kleinen Topf.

Gebt dann die Schokoladenstückchen dazu und verrührt das alles so lange, bis die Schokolade geschmolzen ist und ihr keine Klümpchen in der Ganache habt.

Schüttet vorsichtig die Spekulatuiskrümel dazu und rührt noch einmal um.

Lasst die Ganache dann am besten im Kühlschrank fester werden. Das dauert ungefähr 30 Minuten.

Nehmt nach der halben Stunde die Spekulatiusganache aus dem Kühlschrank und mixt das mit dem Mixer für etwa 30 Sekunden auf höchster Stufe durch. So wird die Masse ein wenig fluffiger.

Die Ganache sollte jetzt so fest sein, dass man sie gut mit einem Löffel verstreichen kann.
Falls sie noch zu flüssig oder zu weich ist, dann stellt sie noch mal für 15 Minuten in den Kühlschrank.

Streicht etwa einen Teelöffel der Ganache auf eine Macaronschale und setzt eine zweite Schale mit einer kleinen Drehbewegung (im Uhrzeigersinn) vorsichtig drauf, so halten die Schalen besser.

Frisch schmecken mir die Macarons am besten, aber man kann sie sicher auch über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. So lange haben sie bei mir aber noch nicht überlebt.

Bon appétit 🙂

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Ein Kommentar zu “Macarons mit Spekulatiusganache (Rezept Nr. 100)

  1. Pingback: Macarons mit Zitronencreme (Rezept Nr. 150) | Lishas Backstube

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