Pizzablume

Pizzablume

Die Pizzablume ist eine tolle Alternative zu der gewöhnlichen Pizza. Der Teig ist zwar ein wenig aufwändiger, weil er noch gehen muss, aber das lohnt sich. Der Teig schmeckt so viel besser als die fertig gekauften Teige aus dem Supermarkt.
Pizzablume_13Ich habe für euch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung vorbereitet, zu einigen Arbeitsschritten gibt es noch zusätzliche Fotos, damit hoffentlich alles schön verständlich ist. Falls ein Schritt unklar sein sollte, dann könnt ihr mich natürlich gerne anschreiben und ich werde euch versuchen zu helfen.

Für 1 Pizzablume (reicht für ca. 4 Portionen) braucht ihr:

– 350 ml lauwarmes Wasser
– ca. 20 g frische Hefe
– 500 g Mehl
– 2 TL Salz
– 2 EL Öl
– ca. 150 g passierte Tomaten
– Belag nach Wahl: in Würfel geschnittener Schinken, Salami, etc.
– ca. 150 g geriebener Käse
– 1 verquirltes Ei
Schüttet das lauwarme Wasser in eine große Schüssel, bröckelt die Hefe hinein und verrührt alles so lange, bis sich die Hefe ganz aufgelöst hat.
Gebt das Mehl, das Salz und das Öl hinzu und verknetet alles zu einem geschmeidigen Teig.
Der Teig sollte nicht allzu sehr kleben und sich leicht von den Fingern lösen lassen.
Falls der Teig zu feucht ist, gebt einfach ein wenig Mehl dazu. Ist der Teig zu trocken und bröckelig, dann müsst ihr noch ein wenig Wasser hinzu fügen.
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Deckt dann die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch ab und lasst den Teig an einem warmen Ort etwa 1 Stunde lang gehen.
Das Volumen sollte sich dann etwa verdoppelt haben.
Teilt den Teig dann in 2 gleichgroße Stücke.
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Rollt ein Stück auf eurer bemehlten Arbeitsfläche kreisförmig aus.
Falls euch das nicht ganz gelingt, dann könnt ihr einen großen Teller als Schablone nehmen und den Kreis vorsichtig mit einem Messer ausschneiden.
Legt diesen ersten Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
Pizzablume_4Verstreicht die passierten Tomaten auf dem Teigkreis, verteilt euren Belag darüber und streut noch den geriebenen Käse darauf.
Rollt nun das zweite Teigstück kreisförmig aus.
Pizzablume_5Setzt dieses Stück dann so auf den belegten Teig, dass beide Teile ziemlich genau über einander liegen. Falls noch etwas von dem unteren Teig über steht, dann konnt ihr den oberen Teig mit den Fingern vorsichtig zurecht zupfen. So habe ich das zumindest gemacht 😉
Nun wird es ein wenig komplizierter:
Pizzablume_6Stellt eine Tasse kopfüber in die Mitte des oberen Teigstückes und schneidet mit einem scharfen Messer ein Kreuz in den Teig, vom Rand bis zur Tasse in der Mitte.
Pizzablume_7Schneidet jedes Viertel dann noch 2 mal ein, so dass ihr dann insgesamt 12 durchgeschnittene Teigteile habt. Auf dem Foto könnt ihr das hoffentlich gut erkennen, wie ich es gemacht habe. Wenn ihr wollt, dann könnt ihr die Viertel öfters einschneiden, also 3 mal oder 4 mal. Je nach Belag würde ich es euch aber nicht empfehlen, weil der Teig durch die Füllung ziemlich dick ist und euch eventuell zu viel rausfallen könnte.
Pizzablume_8Jetzt werden die Teigteile eingedreht. Nehmt dafür ein Teigstück und dreht es 2 mal (also 360°) in die linke Richtung ein. Das nächste Teigstück für dann 2 mal nach rechts gedreht, dann das nächste wieder nach links, etc., bis ihr alle 12 Stücke eingedreht habt.
Pizzablume_9Dadurch, dass die Teigteile abwechselnd in unterschiedliche Richtungen gedreht werden, bekommt die Pizzablume eine wirklich tolle Form, finde ich.
Die Stücke müssen auch nicht immer genau an der gleichen Stelle gedreht werden. Wie ihr bei mir auf den Bildern seht, ist bei mir auch nicht alles super gleichmäßig geworden. Die Pizzablume ist ja schließlich selbstgemacht – und nicht selbstgekauft 🙂
Pizzablume_10Drückt die Enden von 2 Teigstücken etwas zusammen, so dass man die Blumenform jetzt besser sehen kann.
Pizzablume_11Bepinselt die Oberfläche der Pizzablume komplett mit dem verquirlten Ei ein.
Nun kommt die Pizzablume in den vorgeheizten Backofen. Bei 180° C braucht sie etwa 25 – 30 Minuten. Schaut aber sicherheitshalber nach 15 Minuten nach ob die Oberfläche nicht zu dunkel ist. Falls ihr merkt, dass sich die Oberfläche zu sehr bräunt, dann dreht den Backofen auf etwa 150° C herunter.
Pizzablume_12Aus dem übrig gebliebenen Teig habe ich kleine Pizzabrötchen geformt, die haben auch super geschmeckt. Falls euch also auch etwas Teig übrigt bleibt, dann rollt den Teig einfach zu kleinen Kugeln und legt sie zu der Pizzablume aufs Backblech. Die Pizzabrötchen schmecken nämlich kalt mit Butter bestrichen echt toll.
Esst die Pizzablume am besten noch heiß, wenn sie frisch aus dem Ofen kommt.
Guten Appetit 🙂
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Ein Kommentar zu “Pizzablume

  1. Pingback: Nutellablume | Lishas Backstube

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