Macarons mit Zitronencreme (Rezept Nr. 150)

Macarons mit Zitronencreme

💛💛💛 REZEPT NUMMER 150 💛💛💛
Heute stelle ich euch mein 150. Rezept vor 🎉 Am 13. Oktober 2013 habe ich mein allererstes Rezept online gestellt (einen simplen Tassenkuchen, hier geht’s zum Rezept), und jetzt, 2,5 Jahre spĂ€ter, sind es wirklich schon unglaubliche 150 🎉
Vielen lieben Dank an meine ganzen Follower, Liker, Kommentatoren und stillen Mitleser 🙂 Ohne euch wĂ€re meine Backstube nicht so erfolgreich.
Mein 100. Rezept habe ich ĂŒbrigens vor genau 1 Jahr und 1 Tag hochgeladen, und zwar die Macarons mit Speculatiusganache (klick hier fĂŒrs Rezept).
Heute habe ich wieder Macarons fĂŒr euch, und zwar mit Zitronencreme. Das etwas sĂ€uerliche Lemon Curd ist ein super Kontrast zu den sĂŒĂŸen Macarons, eine ganz, ganz leckere Kombination ☀
Ganz wichtig ist, dass ihr euch genug Zeit fĂŒr die Macarons nehmt, weil sie in der Herstellung doch schon aufwĂ€ndig sind. Und ihr mĂŒsst die Zutaten dafĂŒr unbedingt grammgenau abwiegen. Zu viel oder zu wenig Eiweiß, und sie werden euch höchstwahrscheinlich nicht gelingen.
Die Zitronencreme könnt ihr ĂŒbrigens etwas als fertiges Lemon Curd in den meisten SupermĂ€rkten kaufen oder aber selber machen. Ihr könnt sie dann ruhig einen Tag vorher zubereiten und im KĂŒhlschrank aufbewahren.
Genug geschrieben, hier kommt mein JubilÀumsrezept:
FĂŒr etwa 30 Macarons (60 SchalenhĂ€lften) braucht ihr:

– 90 g ganz fein gemahlenes Mandelmehl
– 155 g Puderzucker
– 75 g Eiweiß (das sind etwa Eiweiße von 3 Eiern)
– 20 g Zucker
– etwas Lebensmittelfarbe (Paste) in gelb
Zuerst siebt ihr das Mandelmehl und den Puderzucker durch ein Sieb. Es ist ganz wichtig, dass ihr alle gröberen StĂŒckchen entfernt.
Wenn ihr kein Mandelmehl bekommt, dann könnt ihr gemahlene Mandeln in einem Zerkleinerer zusammen mit dem Puderzucker ganz fein mahlen.
Dann mixt ihr das Eiweiß mit dem Mixer auf höchster Stufe.
Sobald das Eiweiß anfĂ€ngt schaumig zu werden, gebt ihr den Zucker dazu und mixt das nun weiter auf höchster Stufe, bis ihr ganz, ganz steifgeschlagenes Eiweiß habt.
Gebt vorsichtig die Lebensmittelfarbpaste dazu und mixt das noch einmal durch, bis sich die Farbe gleichmĂ€ĂŸig verteilt hat und die Masse gelb ist.
Wenn ihr weniger Lebensmittelfarbe nehmt, dann werden eure Macaronsschalen eher pastellfarben, nehmt ihr mehr, dann bekommt ihr eine schöne krÀftige Farbe.
Wichtig ist, dass ihr keine flĂŒssige Lebensmittelfarbe verwendet, sonst wird die Masse zu feucht.
Jetzt braucht ihr wieder die Mandel-Puderzucker-Mischung.
Diese Mischung hebt ihr ganz vorsichtig (!) unter das Eiweiß.
Macht das am besten in 3 Teilen: Gebt 1/3 der Mandel-Puderzucker-Mischung zu dem Eiweiß und rĂŒhrt das wirklich ganz sachte unter das Eiweiß, das gleiche macht ihr mit dem 2/3 und dem letzten Drittel der Mischung.
RĂŒhrt so lange ganz vorsichtig weiter, bis sich die ganzen Zutaten schön vermischt haben und keine KlĂŒmpchen mehr zu sehen sind.
FĂŒllt nun die Masse in einen Spritzbeutel mit einer großen, runden LochtĂŒlle und spritzt kleine Kreise mit einem Durchmesser von ungefĂ€hr 2,5 cm auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Lasst zwischen den einzelnen Kreisen ungefĂ€hr 2 cm Platz.
Ich habe so 60 SchalenhĂ€lften rausbekommen. Aber jenachdem ob ihr die Kreise grĂ¶ĂŸer oder kleiner spritzt, könnt ihr auch weniger oder mehr HĂ€lften rausbekommen.
Klopft jetzt von unten vorsichtig auf das Backblech, so kann die ĂŒberschĂŒssige Luft entweichen, die eventuell noch in den Macaronschalen ist.
Lasst die Schalen dann fĂŒr etwa 25 Minuten ruhen, damit sich eine dĂŒnne Haut auf ihnen bilden kann. Diese Haut verhindert, dass die OberflĂ€che der Macarons beim Backen reißt. Zu dick darf die Haut aber auch nicht sein, sonst gehen die Macarons nicht hoch und ihr kriegt nicht diese kleinen FĂŒĂŸchen am Rand.
In der Zeit könnt ihr ja den Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Die Macarons kommen fĂŒr 13 bis 14 Minuten in den Backofen. Achtet aber darauf, dass sie nicht zu dunkel werden.
Lasst die Schalen dann vollstĂ€ndig auskĂŒhlen. Das macht ihr am besten auf einem Kuchengitter.
Wie ich oben geschrieben habe könnt ihr jetzt 1 Glas fertiges Lemon Curd nehmen, oder aber die Zitronencreme selbst zubereiten. Mir schmeckt sie selbstgemacht nÀmlich viel besser.
FĂŒr 1 Glas Zitronencreme oder Lemon Curd braucht ihr:
– Zitronensaft von 3 – 4 Zitronen (jenachdem wie groß eure Zitronen sind, bzw. wie sauer eure Lemon Curd werden soll)
– 165 g Zucker
– 1 sehr gut gehĂ€ufter EL SpeiestĂ€rke
– 85 g Butter
– 3 verquirlte Eier
VerrĂŒhrt zuerst in einem Topf den Zitronensaft, den Zucker und die SpeisestĂ€rke.
Erhitzt die Masse auf mittlerer Stufe. Wichtig ist, dass ihr dabei immer wieder umrĂŒhrt, so dass euch nichts anbrennt.
Sobald das Zitronen-Zucker-Gemisch anfĂ€ngt heiß zu werden (= so langsam ist der Dampf zu sehen), gebt ihr die Butter hinzu und rĂŒhrt so lange weiter, bis sich die Butter aufgelöst hat.
Schaltet die Herdplatte dann auf schwache Hitze runter und gebt die Eier hinzu.
RĂŒhrt nun so lange um bis die Masse fester wird. Sobald die Creme die Konsistenz von KartoffelpĂŒree hat, seid ihr fertig.
FĂŒllt die abgekĂŒhlte Creme in einen Spritzbeutel mit mittelgroßer LochtĂŒlle und spritzt sie dann auf die HĂ€lfte eurer Macaronsschalen. Setzt die anderen HĂ€lften darauf, fertig.
Falls etwas Creme ĂŒbrig bleibt, dann könnt ihr sie in ein Schraubglas fĂŒllen. Gut verschlossen hĂ€lt sie sich etwa 1 Woche im KĂŒhlschrank.
Bon appĂ©tit 🙂
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