Geburtstagskuchen mit Frischkäsefüllung

Geburtstagskuchen mit Frischkäsefüllung

Kuchenbäcker Tobi feiert 🎉 Geburtstag 🎉 Und für seine virtuelle Geburtstagssause habe ich einen 6-lagigen Kuchen mit Frischkäsefüllung, Mandarinen und Schokostreuseln gebacken. Lieber Tobi, ich wünsche dir nachträglich noch mal alles, alles Gute 🎁🎈🎉🎁
Dieser Kuchen ist etwas aufwändiger, aber Geburtstag ist ja auch nur 1 mal im Jahr, da darf man auch gerne ein wenig länger in der Küche stehen 😉
Die 6 Böden sind durch das steifgeschlagene Eiweiß super fluffig. Der Frischkäse bekommt durch die gezuckerte Kondensmilch und den Puderzucker eine süße Note. Und die Mandarinen passen meiner Meinung nach echt super dazu ❤
Ich habe für die Kuchenböden immer 2 Springformböden gleichzeitig mit Teig bestrichen und gebacken (wichtig: unbedingt Backpapier benutzen, sonst klebt euch alles fest!), so spart man sich auch Zeit. Wenn ihr keine 2 Springformen habt, dann nehmt einfach 2 Backbleche. Auf diese Bleche legt ihr jeweils ein Stück Backpapier, was ihr vorher schon kreisförmig ausgeschnitten habt. Die Springform könnt ihr dabei als Schablone benutzen, so sind die Backpapiere dann auch gleich groß.

Für 1 superleckeren Kuchen braucht ihr: Weiterlesen

Milchmädchentorte

Milchmädchentorte

Die Milchmädchentorte habe ich für den Geburtstag meiner Schwester (<3) gebacken.
Bestimmt wollt ihr wissen wie die Torte geschmeckt hat. Meine Schwester hat das dazu gesagt: „Die Torte ist supermegalecker.“ 🙂
Über solche Kommentare freue ich mich natürlich sehr, dankeschön ❤
Auf dem Foto kann man das leider nicht so gut erkennen, aber die Torte besteht aus 6 Böden. Und zwischen den einzelnen Böden ist steifgeschlagene Sahne mit Milchmädchen, und außen ist noch mehr geschlagene Sahne. Dekoriert habe ich die Milchmädchentorte nur mit etwas geraspelter weißer Schokolade.
Die Torte ist ein wenig aufwändig, aber es lohnt sich. Und das gute ist, dass ihr das alles schon einen Tag vorher zubereiten könnt, weil die Torte noch über Nacht ziehen bzw. kühlen muss.
Glaubt mir, die Torte ist wirklich sehr mächtig, also schneidet euch nicht zu große Stücke davon ab 😉

Für die Böden bzw. den Teig braucht ihr: Weiterlesen

KitKat-Torte mit M&M’s

KitKat-Torte mit M&M's

Diese Torte ist süß, bunt und seeeeehr lecker 🙂
Ich wollte die Torte schon seit Monaten backen, und endlich hatte ich die passende Gelegenheit dazu.
Man kann hier eigentlich jeden Kuchenteig nehmen, den man möchte. Ich habe mich für einen einfachen Mandarinenkuchen entschieden, da der schön fluffig ist, beim Backen toll aufgeht, und durch die Früchte nicht so schwer wird. Darüber habe ich eine Kinderschokoladen-Ganache gestrichen, die KitKats als Umrandung um den Kuchen gelegt und jede Menge M&M’s darauf verteilt. Zum Schluss habe ich noch ein blaues Schleifenband um die KitKats gebunden 🙂
Genug geschrieben, hier ist das Rezept.

Für eine Springform braucht ihr: Weiterlesen

Spaghettitorte

Spaghettitorte

Diese Motivtorte sieht auf den ersten Blick komisch aus, aber sie ist total lecker – und süß 🙂
Im Internet findet man ganz viele Rezepte der Spaghettitorte, allerdings verwenden alle für die Spaghetti irgendwelche Mousse- oder Pulvertütchen, die man anrühren muss. Ich mag den Geschmack von solchen Fertigpulvern nicht, deshalb habe ich das komplett weggelassen und Gelatine verwendet, damit die Masse hält.

Für eine den Boden braucht ihr: Weiterlesen

Tarte au Citron

Tarte au Citron

Diesen Kuchen hat sich meine Mutti von mir gewünscht 🙂

Mir war er zu „unsüß“ (sauer ), aber meiner Mutti und meiner Oma hat er sehr gut geschmeckt.

Ich habe hier wieder eine kleine Backform genommen (24 x 18 cm, wie bei den Brownies).

Lest euch die Anleitung unbedingt gründlich durch, da die Tarte etwas aufwändiger ist und man mehrere Schritte parallel machen sollte um Zeit zu sparen.

Für den Sandteig braucht ihr:

– 250 g Mehl
– 130 g weiche Butter
– 130 g Zucker
– 1 Ei

Verknetet die Zutaten solange, bis ihr einen Teigklumpen habt.

Formt den Teig dann zu einer Kugel, wickelt ihn fest in Frischhaltefolie ein und lasst den Teig etwa 4 Stunden im Kühlschrank ruhen.

Nehmt ihn dann aus dem Kühlschrank und lasst ihn für etwa 30 Minuten bei Zimmertemperatur stehen (dadurch lässt er sich besser verarbeiten).
[Tipp: Ihr könnt hier mit der Füllung anfangen, seht euch die Anleitung weiter unten an.]

Rollt dann den Teig mit dem Nudelholz auf einer bemehlten Fläche dünn aus.

Legt die gefettete und mit Mehl bestäubte Backform mit dem Teig aus und schneidet den überschüssigen Rand mit einem Messer vorsichtig weg (den restlichen Teig könnt ihr für Plätzchen verwenden).

Stellt den Teig nun wieder für 30 Minuten in den Kühlschrank.

Nehmt den Teig wieder aus dem Kühlschrank.

Stecht mit der Gabel mehrmals den Teig ein, legt Backpapier darüber und verteilt getrocknete Bohnen darauf.

Nun backt ihr das ganze etwa 10 Minuten lang bei 180° C blind.

Entfernt das Backpapier und die Bohnen, und backt den Tarteboden noch weitere 5 Minuten.

Für die Zitronenfüllung (Lemon Curd) braucht ihr:

– 130 ml frisch gepressten Zitronensaft
– fein abgeraspelte Zitronenschale von 1 Zitrone (hier müsst ihr unbedingt drauf achten, dass ihr Bio-Zitronen nehmt, deren Schale zum Verzehr geeignet ist)
– 90 g weiche Butter
– 100 g Zucker
– 2 Eier
-2 Eigelbe

Erhitzt den Zitronensaft, die Zitronenschale, den Zucker und die Butter in einem Topf. Nehmt den Topf dann vom Herd und lasst den Sud für etwa 1 Stunde lang ziehen.

Verquirlt die Eier mit den Eigelben in einer Schüssel etwa 3 Minuten schaumig.

Erhitzt den Zitronensud wieder und mixt 4 EL davon zu der Eimasse.

Lasst die Eier dann in einem ganz dünnen Strahl und unter ständigem Rühren (ganz wichtig, damit nix stockt oder flockt) in den Zitronensud laufen.

Rührt bei mittlerer Hitze so lange weiter, bis der Lemon Curd deutlich dickflüssiger ist (sollte in etwa die Konsistenz von Pudding haben).

Verteilt den Lemon Curd dann auf dem Tarteboden (den ihr ja blind- bzw. vorgebacken habt), streicht die Masse mit einer Palette schön glatt.

Nun kommt die Tarte für weitere 6-7 Minuten bei 180° C in den Backofen.

Nehmt die Form dann aus dem Ofen und lasst die Tarte komplett auskühlen.

Bestreut kurz vor dem Servieren eure Tarte au Citron mit

– etwas Puderzucker.

Guten Appetit

Regenbogentorte

Regenbogentorte

Diese Torte gab es bei uns an Heiligabend. Sie sieht ungewöhnlich aus und schmeckt superlecker, allerdings habe ich dafür auch über 4 Stunden gebraucht – die Backzeit nicht mit eingerechnet.
Ja, der Kuchen ist sehr mächtig, und überhaupt nichts für Leute, die Angst vor Kalorien haben. Für Weihnachten wollte aber ich etwas besonderes für meine Familie machen :-)Damit es nicht allzu unübersichtlich wird, werde ich die Zutaten den Schritten entsprechend aufführen.

Für die Tortenböden braucht ihr:

– 350 g Butter
– 280 g Zucker
– 3 Päckchen Vanillezucker
– 5 Eier
– abgeriebene Zitronenschale von 2 Zitronen (oder 2 Fläschchen Zitronenaroma)
– 780 g Mehl
– 2 Päckchen Backpulver
– 1 TL Salz
– 300 ml Buttermilch
– 380 ml Milch
– ganz viel Lebensmittelfarbe (ich habe hier 2 Packungen der Tuben des Dr. Ö. verwendet)

Schlagt zuerst die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig.

Gebt nach und nach die Eier und die Zitronenschale dazu und mischt alles für etwa 3-4 Minuten ordentlich durch.

Vermischt das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz in einer separaten Schüssel.

Die Buttermilch und die Milch werden ebenfalls in einer neuen Schüssel miteinander vermischt.

Gebt nun nach und nach immer etwas von der Mehl- bzw. Milchmischung im Wechsel in die erste Schüssel mit der Butter und rührt das immer weiter durch, bis ihr die ganzen Zutaten vermischt habt.

Verteilt den Teig gleichmäßig auf 6 Schüsselchen (oder weniger, wenn eure Torte weniger Farben haben soll) und mischt immer so viel Lebensmittelfarbe hinzu, bis ihr mit dem Farbton zufrieden seid. Bei mir waren es, wie ihr auf dem Bild sehen könnt rot, orange, gelb, grün, blau und lila.
Hier sind noch ein paar Tipps von mir:
Achtet unbedingt drauf, dass die Lebensmittelfarben zum Backen geeignet sind, sonst kann es passieren, dass ihr nachher ganz blasse Tortenböden habt.
Bei den Tuben, die ich verwendet habe, waren nur rot, gelb, grün und blau vorhanden. Orange habe ich mir aus rot und gelb zusammengemischt, für lila habe ich rot und blau genommen.

Die eingefärbten Teigportionen werden nun einzeln gebacken.
Dafür gebt ihr die erste Farbe bzw. Portion in eine mit Backpapier ausgelegte Springform. Wichtig ist, dass ihr den Teig so glatt und gleichmäßig wie möglich streicht, damit die Böden nachher überall gleich dick sind. Nun kommt die Springform für etwa 14 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen.

Holt den fertig gebackenen Boden sofort aus der Springform und legt es zum Abkühlen auf ein Kuchengitter.

Die gleiche Prozedur macht ihr jetzt auch noch mit den restlichen 5 Teigportionen.

Wenn ihr damit fertig seid und alle Böden abgekühlt sind, dann könnt ihr die Ganache aus folgenden Zutaten vorbereiten:

– 250 g Sahne
– 500 g kleingehackte weiße Schokolade
– 1 Glas Konfitüre nach Geschmack für die Tortenböden (ich habe hier eine Erdbeer-Mango-Konfitüre genommen, da ich Mangos liebe)

Erhitzt die Sahne in einem Topf, bis sie anfängt zu köcheln, und gießt sie dann über die weißen Schokoladenstückchen.

Nach etwa 2-3 Minuten ist die Schokolade geschmolzen. Rührt die Ganache noch einmal kräftig durch, bis alles schön glatt ist.

Nun muss die Ganache noch etwas abkühlen, damit sie fester wird und sich besser über dem Kuchen verteilen lässt, würde hier etwa 30 Minuten vorschlagen. Dann sollte die Ganache schön streichfähig sein.

In der Zwischenzeit könnt ihr die schönen bunten Böden zusammensetzen.

Wie ihr sehen könnt habe ich den lilafarbenen Boden zuerst auf eine Tortenplatte gesetzt. Darüber habe ich etwa 4 EL Konfitüre verteilt, den nächsten Boden darüber platziert, wieder Konfitüre verteilt, etc. Auf den obersten Boden kommt keine Konfitüre!

Dann verteilt ihr die Ganache über den Kuchen. Seid bloß nicht zu sparsam damit, auf die paar Kalorien kommt es jetzt auch nicht mehr an Die ganze Oberfläche und die Seiten sollten auf jeden Fall ordentlich mit der Ganache bestrichen werden. Sie ist dafür da, dass Unebenheiten oder Dellen ausgeglichen werden und euer Fondant schön gleichmäßig und glatt auf dem Kuchen liegt.

Nun kommt der klebrigste Schritt: der Fondant.
Ich habe hierfür einen Marshmallowfondant verwendet. Dafür braucht ihr:

– 400 g weiße Marschmallows
– 4 EL Wasser
– 750 gesiebten Puderzucker
– Pflanzenfett (z. B. Palmin, gibt es in fast jedem Supermarket in der Kühltheke)
– 50 g Puderzucker zum Ausrollen des Fondants
– wer mag: Lebensmittelfarbe zum Einfärben der Deko

Als erstes fettet ihr eine große Metallschüssel ordentlich mit dem Pflanzenfett sein.

Gebt dann die Marshmallows und das Wasser hinein und schmelzt das in einem Wasserbad. Das dauert etwas, wundert euch nicht, wenn die ersten 5 Minuten gar nichts passiert. Rührt ab und zu die ganze Masse um, damit alles schön gleichmäßig schmilzt.

Fettet dann eure Arbeitsfläche sehr gut ein (das ist wirklich sehr, sehr wichtig, da die Masse sehr, sehr klebrig ist) und gebt ungefähr die Hälfte des Puderzuckers drauf.

Dann könnt ihr die geschmolzenen Marshmallows drauf schütten und mit gut eingefetteten Händen verkneten.

Gebt nach und nach den restlichen Puderzucker hinzu und knetet alles so lange durch, bis der Fondant nicht mehr klebrig ist. Hier sind gute Oberarmmuskeln und Ausdauer gefragt. Bei mir hat es nämlich über 15 Minuten gedauert.

Rollt dann den Fondant auf dem übrigen Puderzucker mit einem Nudelholz so groß aus, dass ihr damit den kompletten Kuchen überziehen könnt.

Drückt den Fondant leicht auf dem Kuchen an und schneidet die überschüssige Masse mit einem Messer vorsichtig ab.

Diese restliche Masse habe ich mit den übrig gebliebenen Lebensmittelfarben eingefärbt und mit Blumenausstechern ausgestochen und wie auf dem Bild dekoriert, weil mir nur der weiße Fondant dann doch zu langweilig war.

Falls ihr Fragen dazu haben solltet, dann fragt mich ruhig. Hoffentlich habe ich keinen Arbeitsschritt vergessen

Guten Appetit 🙂