Oreo-Muffins

Oreo-Muffins

Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, sind meine Muffins leider etwas eingefallen. Leider war ich zu ungeduldig und habe die Muffins nicht im Backofen ruhen lassen. Macht das unbedingt, sonst habt ihr nachher auch so flache Teilchen 😉
Geschmeckt haben sie aber dennoch 😀

Für etwa 14-16 Stück braucht ihr:

– 32 fein zerbröselte Oreo-Kekse (352 g)
– 120 g geschmolzene Butter

Vermischt zuerst die Oreo-Krümel mit der geschmolzenen Butter.

Verteilt die Mischung auf die Muffinsförmchen und drückt sie vorsichtig fest (das könnt ihr z. B. mit dem Boden eines Trinkglases machen). Stellt die Krümelchen dann für etwa 30 Minuten kalt, so dass die Butter etwas fest wird.

In der Zwischenzeit könnt ihr die Füllung vorbereiten.

Diese Zutaten sind dafür notwendig:

– 800 g Frischkäse
– 300 g Zucker   
– 50 g Mehl
– 4 Eier
– 200 ml steifgeschlagene Sahne
– rote Lebensmittelfarbe

Verrührt den Frischkäse, den Zucker und das Mehl zu einer glatten Masse.

Gebt nach und nach die Eier dazu und mixt das alles noch einmal ordentlich durch.

Hebt vorsichtig die steifgeschlagene Sahne unter.

Färbt zum Schluss die Füllung rot ein (ihr könnt aber natürlich jede andere Farbe nehmen, die euch gefällt).

Verteilt die Frischkäsemischung gleichmäßig auf die Oreo-Krümelböden.

Schiebt die Muffins für etwa 20-25 Minuten bei 180° C in den vorgeheizten Backofen. Lasst die Muffins dann unbedingt im ausgeschalteten Backofen etwa 45-50 Minuten ruhen, sonst fallen die Muffins zusammen, erst dann könnt ihr sie aus dem Backofen herausnehmen.

Wenn die Muffins ausgekühlt sind, könnt ihr noch

– etwas Puderzucker

darüber streuen.

Guten Appetit 🙂

Ombre-Kuchen im Glas

Ombre-Kuchen im Glas

Diese kleinen, geschichteten Kuchen sehen durch die verschieden farbigen Biskuitböden toll aus und sind eine originelle und leckere Geschenkidee oder Mitbringsel 🙂

Für etwa 6-8 Kuchen (abhängig von der Größe der Gläser) braucht ihr:

– 180 g zimmerwarme Butter
– 3 Eier
– 180 g Zucker
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 5 EL Milch
– 180 g Mehl
– 1 Päckchen Backpulver
– Lebensmittelfarbe (Farbrichtung bleibt euch überlassen, ich habe blau / grün genommen)

Mixt zuerst die Butter mit den Eiern, dem Zucker, dem Vanillezucker und der Milch so lange, bis sich der ganze Zucker aufgelöst hat und die Masse schön hell ist.

Gebt nach und nach das Mehl und das Backpulver hinzu und rührt noch einmal alles ordentlich durch.

Teilt den Teig gleichmäßig auf 3 Schüsseln auf.

In jede Schüssel kommt eine unterschiedliche Menge an Lebensmittelfarbe hinzu. Rührt die Masse vorsichtig durch, bis sich die ganze Farbe im Teig verteilt habt. Ich habe hier einen hellgrünen, mittleren und dunkelgrünen Farbton gewählt, so dass dieser Ombre-Effekt schön zu sehen ist (sollte eigentlich blau werden, aber die Lebensmittelfarbe war mit dem blauen Farbton nicht so ganz einverstanden 😉 ). Ihr könnt natürlich auch eine andere Farbe nehmen, z. B. rot, orange, lila, was ihr so mögt.

Streicht dann jedes Teigdrittel auf ein mit Backpapier ausgelegtes kleines Backblech (der Teig sollte so glatt wie möglich sein), und backt die Böden bei 180° C etwa 20 Minuten lang.
Falls ihr einen Umluftbackofen und mehrere Backbleche habt, dann könnt ihr die Böden gleichzeitig backen und spart ein wenig Zeit 🙂

Lasst die Böden nach dem Backen etwa 5 Minuten in der Backform abkühlen, stürzt sie dann auf Kuchengitter, zieht das Backpapier ab und lasst sie dann komplett kalt werden.

In der Zwischenzeit könnt ihr das leckere Frosting vorbereiten.

Dafür braucht ihr:

– 600 g Frischkäse
– 2 Päckchen Vanillezucker
– 200 g Puderzucker

Rührt den Frischkäse mit dem Vanillezucker schön cremig und fluffig.

Gebt nach und nach den Puderzucker hinzu und rührt das Frosting so lange durch, bis alles schön glatt ist.

Nun geht es ans Schichten und Zusammensetzen:

Zerbröselt zuerst jeden Biskuitboden in ganz feine Krümelchen.

Verteilt die Krümel der dunkelsten Farbe gleichmäßig auf die Gläser (die Größe der Gläser bleibt euch überlassen, in meine passen in etwa insgesamt 200 ml).

Füllt vorsichtig etwas Frosting darüber.

Das gleiche macht ihr dann noch mit den anderen beiden Biskuitbodenkrümeln und dem restlichen Frosting.

Gut gekühlt schmecken die Kuchen sehr gut.

Guten Appetit 🙂

Regenbogentorte

Regenbogentorte

Diese Torte gab es bei uns an Heiligabend. Sie sieht ungewöhnlich aus und schmeckt superlecker, allerdings habe ich dafür auch über 4 Stunden gebraucht – die Backzeit nicht mit eingerechnet.
Ja, der Kuchen ist sehr mächtig, und überhaupt nichts für Leute, die Angst vor Kalorien haben. Für Weihnachten wollte aber ich etwas besonderes für meine Familie machen :-)Damit es nicht allzu unübersichtlich wird, werde ich die Zutaten den Schritten entsprechend aufführen.

Für die Tortenböden braucht ihr:

– 350 g Butter
– 280 g Zucker
– 3 Päckchen Vanillezucker
– 5 Eier
– abgeriebene Zitronenschale von 2 Zitronen (oder 2 Fläschchen Zitronenaroma)
– 780 g Mehl
– 2 Päckchen Backpulver
– 1 TL Salz
– 300 ml Buttermilch
– 380 ml Milch
– ganz viel Lebensmittelfarbe (ich habe hier 2 Packungen der Tuben des Dr. Ö. verwendet)

Schlagt zuerst die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig.

Gebt nach und nach die Eier und die Zitronenschale dazu und mischt alles für etwa 3-4 Minuten ordentlich durch.

Vermischt das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz in einer separaten Schüssel.

Die Buttermilch und die Milch werden ebenfalls in einer neuen Schüssel miteinander vermischt.

Gebt nun nach und nach immer etwas von der Mehl- bzw. Milchmischung im Wechsel in die erste Schüssel mit der Butter und rührt das immer weiter durch, bis ihr die ganzen Zutaten vermischt habt.

Verteilt den Teig gleichmäßig auf 6 Schüsselchen (oder weniger, wenn eure Torte weniger Farben haben soll) und mischt immer so viel Lebensmittelfarbe hinzu, bis ihr mit dem Farbton zufrieden seid. Bei mir waren es, wie ihr auf dem Bild sehen könnt rot, orange, gelb, grün, blau und lila.
Hier sind noch ein paar Tipps von mir:
Achtet unbedingt drauf, dass die Lebensmittelfarben zum Backen geeignet sind, sonst kann es passieren, dass ihr nachher ganz blasse Tortenböden habt.
Bei den Tuben, die ich verwendet habe, waren nur rot, gelb, grün und blau vorhanden. Orange habe ich mir aus rot und gelb zusammengemischt, für lila habe ich rot und blau genommen.

Die eingefärbten Teigportionen werden nun einzeln gebacken.
Dafür gebt ihr die erste Farbe bzw. Portion in eine mit Backpapier ausgelegte Springform. Wichtig ist, dass ihr den Teig so glatt und gleichmäßig wie möglich streicht, damit die Böden nachher überall gleich dick sind. Nun kommt die Springform für etwa 14 Minuten bei 180°C in den vorgeheizten Backofen.

Holt den fertig gebackenen Boden sofort aus der Springform und legt es zum Abkühlen auf ein Kuchengitter.

Die gleiche Prozedur macht ihr jetzt auch noch mit den restlichen 5 Teigportionen.

Wenn ihr damit fertig seid und alle Böden abgekühlt sind, dann könnt ihr die Ganache aus folgenden Zutaten vorbereiten:

– 250 g Sahne
– 500 g kleingehackte weiße Schokolade
– 1 Glas Konfitüre nach Geschmack für die Tortenböden (ich habe hier eine Erdbeer-Mango-Konfitüre genommen, da ich Mangos liebe)

Erhitzt die Sahne in einem Topf, bis sie anfängt zu köcheln, und gießt sie dann über die weißen Schokoladenstückchen.

Nach etwa 2-3 Minuten ist die Schokolade geschmolzen. Rührt die Ganache noch einmal kräftig durch, bis alles schön glatt ist.

Nun muss die Ganache noch etwas abkühlen, damit sie fester wird und sich besser über dem Kuchen verteilen lässt, würde hier etwa 30 Minuten vorschlagen. Dann sollte die Ganache schön streichfähig sein.

In der Zwischenzeit könnt ihr die schönen bunten Böden zusammensetzen.

Wie ihr sehen könnt habe ich den lilafarbenen Boden zuerst auf eine Tortenplatte gesetzt. Darüber habe ich etwa 4 EL Konfitüre verteilt, den nächsten Boden darüber platziert, wieder Konfitüre verteilt, etc. Auf den obersten Boden kommt keine Konfitüre!

Dann verteilt ihr die Ganache über den Kuchen. Seid bloß nicht zu sparsam damit, auf die paar Kalorien kommt es jetzt auch nicht mehr an Die ganze Oberfläche und die Seiten sollten auf jeden Fall ordentlich mit der Ganache bestrichen werden. Sie ist dafür da, dass Unebenheiten oder Dellen ausgeglichen werden und euer Fondant schön gleichmäßig und glatt auf dem Kuchen liegt.

Nun kommt der klebrigste Schritt: der Fondant.
Ich habe hierfür einen Marshmallowfondant verwendet. Dafür braucht ihr:

– 400 g weiße Marschmallows
– 4 EL Wasser
– 750 gesiebten Puderzucker
– Pflanzenfett (z. B. Palmin, gibt es in fast jedem Supermarket in der Kühltheke)
– 50 g Puderzucker zum Ausrollen des Fondants
– wer mag: Lebensmittelfarbe zum Einfärben der Deko

Als erstes fettet ihr eine große Metallschüssel ordentlich mit dem Pflanzenfett sein.

Gebt dann die Marshmallows und das Wasser hinein und schmelzt das in einem Wasserbad. Das dauert etwas, wundert euch nicht, wenn die ersten 5 Minuten gar nichts passiert. Rührt ab und zu die ganze Masse um, damit alles schön gleichmäßig schmilzt.

Fettet dann eure Arbeitsfläche sehr gut ein (das ist wirklich sehr, sehr wichtig, da die Masse sehr, sehr klebrig ist) und gebt ungefähr die Hälfte des Puderzuckers drauf.

Dann könnt ihr die geschmolzenen Marshmallows drauf schütten und mit gut eingefetteten Händen verkneten.

Gebt nach und nach den restlichen Puderzucker hinzu und knetet alles so lange durch, bis der Fondant nicht mehr klebrig ist. Hier sind gute Oberarmmuskeln und Ausdauer gefragt. Bei mir hat es nämlich über 15 Minuten gedauert.

Rollt dann den Fondant auf dem übrigen Puderzucker mit einem Nudelholz so groß aus, dass ihr damit den kompletten Kuchen überziehen könnt.

Drückt den Fondant leicht auf dem Kuchen an und schneidet die überschüssige Masse mit einem Messer vorsichtig ab.

Diese restliche Masse habe ich mit den übrig gebliebenen Lebensmittelfarben eingefärbt und mit Blumenausstechern ausgestochen und wie auf dem Bild dekoriert, weil mir nur der weiße Fondant dann doch zu langweilig war.

Falls ihr Fragen dazu haben solltet, dann fragt mich ruhig. Hoffentlich habe ich keinen Arbeitsschritt vergessen

Guten Appetit 🙂